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    Ink-Pendelismus

    Viele haben verlernt auf ihre "innere Stimme" zu hören. Das Unterbewusstsein speichert jedoch alle Informationen und kann diese durch Pendeln, welches das Selbstbewusstsein ausschaltet, wieder hervorrufen. Der Ink-Pendelismus fasst die Idee des Pendelns auf und versucht durch Darstellung der Schwingungen des Pendels, das Unterbewusstsein sichtbar zu machen. Das Wort "ink", welches übersetzt Tinte heißt, beschreibt das Material das bei diesem Kunststil verwendet wird. Man nehme eine Schnur, ein Gewicht, einen Pinsel und aufgeschnittene Tintenpatronen, die an dem Gewicht befestigt werden. Nun hänge man die Konstruktion über ein Blatt Papier auf (beispielsweise an einer Schreibtischlampe), konzentriere sich auf eine Frage und bringe das Pendel in Bewegung. Bei Anstoß des Tinten-Pendels entstehen Tintenspritzer, welche durch den Pinsel automatisch verstrichen werden. Am Ende entsteht ein Kunstwerk, welches auf die inneren Schwingungen eines Menschen schließen lässt. Je nach Stärke des Anstoßes kann sich der Radius der Tintenkleckse erweitern, weswegen es ratsam ist, eine Unterlage zu verwenden. Während des Pendelns sollte die Aufmerksamkeit stets auf der Frage liegen, nie auf dem eigenen Körper. Der Pendler sollte sich nicht ablenken lassen, da sonst die Gefahr bestünde, dass das Pendel von fremden Schwingungen beeinflusst werden könnte. Entstanden ist der Ink-Pendelismus im 19. Jahrhundert durch einen heute unbekannten englischen Schriftsteller, welcher sich dem Okkultismus hingezogen fühlte und auf diese Weise versuchte, sich zu neuen Eingebungen für seine Werke inspirieren zu lassen.

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